Spielereien mit Live-USB-Sticks
Mein Freund hat ein neues Netbook. Ein Lenovo Ideapad s10e, augeliefert mit Suse. Wie installiert man da jetzt ein vernünftiges Betriebssystem drauf? Er hätte gerne Fedora und Windoof. Nungut, neulich hatte ich mich schonmal ein bißchen über Live-USB-sticks informiert und herausgefunden, dass ubuntu ein Tool namens usb-creator besitzt. Ok, dacht ich mir, schmeiß ich halt die fedora-Live-CD als iso rein und feddisch. Nee, Pustekuchen. Das Tool nimmt anscheinend nur Ubuntu-CDs… Also gegooglet und auf diese Seite gestoßen: http://www.fedoraforum.de/viewtopic.php?f=4&t=16779. Hat dann auch wunderbar geklappt – für Fedora. Ich wollt danach als Spielerei für mich noch nen CentOS-USB-stick basteln. Ging nicht. Für die anleitung braucht man das skript livecd-iso-to-disk, das bei fedora auf der Live-CD untergebracht ist. Nach längerem googlen, ob es dieses Tool auch für ubuntu/debian gibt, mein verzweifelter Versuch, die Datei einfach ins /home/ zu kopieren: geht!
Also hier die Anleitung, die unabhängig von installiertem System oder Live-CD-Distribution funktionieren sollte (weitere Tests meinerseits werden folgen ;))
Diese Datei ins home kopieren und ausführbar machen.
Im fogenden ist /dev/sdX der USB-Stick.
1. Iso downloaden
2. root werden
sudo -s bzw. su
3. USB Stick unmounten
umount /dev/sdX
4. USB Stick formatieren (VORSICHT: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!)
mkfs.ext2 /dev/sdX
5. USB Stick erstellen
./livecd-iso-to-disk iso /dev/sdX
Nächstes Projekt: einen Windows-Installations-Stick basteln und evtl sogar einen Multiboot-USB-Stick. Wozu? Keine Ahnung… :D




